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Heißluftfritteusen 2026 im Vergleich: Die 5 besten Modelle mit Bewertung

Für diesen Vergleich haben wir die Heißluftfritteusen mit den höchsten Verkaufszahlen und den besten Bewertungen gegenübergestellt und uns dabei auf unabhängige Labormessungen, Urteile von Fachredaktionen und Rückmeldungen von Besitzern gestützt. Hier sehen Sie, wie die fünf stärksten Modelle in den Kategorien Garqualität, Fassungsvermögen, Handhabung, Reinigung und Preis/Leistung abschneiden.

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Ratgeber Haushaltsgeräte

Recherche: Team Deutsche Warentests · Stand: 21. Oktober 2026

Das Angebot an Heißluftfritteusen ist groß: Es beginnt bei kompakten Einzelkorb-Geräten, die weniger als 100 € kosten, und reicht bis zu Edelstahl- und Doppelkorb-Modellen, für die man mehr als doppelt so viel bezahlt. Die Angaben auf den Kartons helfen bei der Entscheidung kaum weiter. Dort steht zwar das Fassungsvermögen in Litern, für ein knuspriges Ergebnis zählt aber vor allem die ebene Bodenfläche des Korbs. Alle Hersteller werben mit kürzeren Garzeiten und mehr Knusprigkeit, und zahlreiche Automatiktasten lassen schlichte Geräte verschiedener erscheinen, als sie tatsächlich sind.

Zunächst haben wir uns bei Amazon quer durch alle Preisklassen die Einzel- und Doppelkorb-Fritteusen angesehen, die sich am häufigsten verkaufen und die besten Bewertungen erhalten. Deren Datenblätter haben wir anschließend mit unabhängigen Labormessungen, Urteilen von Fachredaktionen und Rückmeldungen von Besitzern abgeglichen. Übrig blieben die fünf Modelle, die dabei am überzeugendsten abschneiden.

Jedes Gerät wurde in fünf Bereichen beurteilt. Für die Garqualität zählte, was unabhängige Tests zu Tempo, Knusprigkeit und gleichmäßiger Bräunung ergaben. Beim Fassungsvermögen ging es darum, wie viel tatsächlich in den Korb passt und wie viele Personen davon satt werden. Die Handhabung deckt Tasten und Display, Automatikprogramme, Geräuschpegel und den Umgang mit dem Korb ab. In der Kategorie Reinigung zählt, welche Teile in den Geschirrspüler dürfen und wie mühsam sich der Rest von Hand säubern lässt, und unter Preis/Leistung stellen wir all das dem aktuellen Preis gegenüber.

In jeder der fünf Kategorien vergeben wir pro Heißluftfritteuse eine Wertung zwischen 1 und 10. Die Gesamtwertung ergibt sich als Mittelwert dieser fünf Einzelwertungen. Deshalb kann ein Gerät eine Kategorie für sich entscheiden und in der Gesamtwertung dennoch schlechter platziert sein. Zu jedem Modell führen wir auch die Schwächen auf, bei unserer Empfehlung ebenso, denn ein Gerät, das in jeder Küche ideal ist, gibt es nicht.

Weiter unten stehen alle Wertungen nebeneinander, dazu ein ausführlicher Bericht zu jedem Modell und die entscheidenden Kenndaten. So können Sie nachvollziehen, wie jede Heißluftfritteuse zu ihrer Platzierung kam, und das passende Gerät für Ihre Küche finden.

Die Empfehlungen im Überblick

Wertung

Heißluftfritteuse Cosori TurboBlaze, 5,7 Liter

#1 · Vergleichssieger

Heißluftfritteuse Cosori TurboBlaze, 5,7 Liter

ca. 90 € · Amazon ›

9,2
Heißluftfritteuse Ninja Foodi DZ550 DualZone Smart XL, 9,5 Liter

#2 · Erste Wahl für Familien

Heißluftfritteuse Ninja Foodi DZ550 DualZone Smart XL, 9,5 Liter

ca. 160 € · Amazon ›

8,9
Ninja Air Fryer Pro 4-in-1 (AF141)

#3 · Erste Wahl für kleine Küchen

Ninja Air Fryer Pro 4-in-1 (AF141)

ca. 130 € · Amazon ›

8,5
Cosori Iconic Smart-Heißluftfritteuse aus Edelstahl, 6,2 Liter

#4 · Premium-Empfehlung

Cosori Iconic Smart-Heißluftfritteuse aus Edelstahl, 6,2 Liter

ca. 250 € · Amazon ›

8,4
Ninja Crispi 4-in-1 Heißluftfritteuse aus Glas (FN101)

#5 · Bestes Modell aus Glas

Ninja Crispi 4-in-1 Heißluftfritteuse aus Glas (FN101)

ca. 180 € · Amazon ›

7,6

Checkliste für den Kauf

Worauf es ankommt und was Sie lieber vermeiden

Worauf es ankommt

✓

4 Liter als Untergrenze, für eine Familie zu viert eher rund 6 Liter

✓

Ein breiter Korb, dessen flacher Boden viel Platz für eine Lage bietet

✓

Frei wählbare Temperatur, am besten in feiner Abstufung

✓

Spülmaschinengeeigneter Korb samt Gittereinsatz

✓

Schüttelhinweis plus eine Anzeige, die auf Anhieb lesbar ist

✓

Wer ganze Mahlzeiten zubereitet: zwei Körbe mit Synchronfunktion

Lieber vermeiden

✕

Angaben zum Fassungsvermögen, die die nutzbare Bodenfläche des Korbs ausblenden

✕

Nur Automatikprogramme ohne freie Einstellung, wenn Sie Rezepte nachkochen

✕

Dünne Drahtkörbe, die sich kaum gründlich reinigen lassen

✕

Ein Doppelkorb-Modell bei wenig Platz auf der Arbeitsplatte

✕

Spottbillige Geräte mit schwacher Leistung, die nur mit Mühe knusprig garen

Die Ergebnisse

Fünf Modelle, fünf Kriterien

Mit der besten Gesamtwertung setzt sich die Cosori TurboBlaze an die Spitze, in Handhabung und Preis/Leistung liegt sie ebenfalls vorn. Bei Garqualität und Fassungsvermögen steht die Ninja Foodi DZ550 an erster Stelle, während die Ninja Crispi aus Glas beim Reinigen am wenigsten Mühe macht.

Seitlich wischen für alle Kategorien →

Modell

Garqualität

Fassungsvermögen

Handhabung

Reinigung

Preis/Leistung

Gesamtwertung

Heißluftfritteuse Cosori TurboBlaze, 5,7 Liter

Cosori TurboBlaze

EMPFEHLUNG

9,3

8,8

9,3

8,8

9,7

9,2
Heißluftfritteuse Ninja Foodi DZ550 DualZone Smart XL, 9,5 Liter

Ninja Foodi DZ550

9,5

9,8

8,7

7,9

8,6

8,9
Ninja Air Fryer Pro 4-in-1 (AF141)

Ninja Pro AF141

9,0

7,6

8,7

9,0

8,0

8,5
Cosori Iconic Smart-Heißluftfritteuse aus Edelstahl, 6,2 Liter

Cosori Iconic

9,2

8,9

9,1

8,4

6,4

8,4
Ninja Crispi 4-in-1 Heißluftfritteuse aus Glas (FN101)

Ninja Crispi

7,6

6,8

7,2

9,5

7,0

7,6

Gold markiert ist die jeweils höchste Wertung einer Kategorie. Die Gesamtwertung entspricht dem Mittelwert aller fünf Kategorien.

01

Garqualität

Knusprigkeit, gleichmäßige Bräunung und Garzeit.

02

Fassungsvermögen

Korbgröße und wie viele Personen davon satt werden.

03

Handhabung

Bedienelemente, Automatikprogramme, Lautstärke und Umgang mit dem Korb.

04

Reinigung

Spülmaschinengeeignete Teile und Aufwand bei der Handwäsche.

05

Preis/Leistung

Wie viel Gerät es fürs Geld gibt.

Die Modelle im Einzelnen

Alle 5 Heißluftfritteusen ausführlich besprochen

Den Anfang macht unsere Empfehlung. Zu jedem Gerät erfahren Sie, wie es sich im täglichen Gebrauch schlägt, wo seine Grenzen liegen und zu wem es am besten passt.

#1 Vergleichssieger · Unsere Empfehlung
Heißluftfritteuse Cosori TurboBlaze, 5,7 Liter
9,2

Ausgezeichnet

Gesamtwertung (max. 10)

Heißluftfritteuse Cosori TurboBlaze, 5,7 Liter

ca. 90 € Richtwert

★★★★☆ 4,6 von 5 · Redaktionsurteil

Für die meisten Haushalte ist die TurboBlaze ein Kauf, über den man danach nicht mehr nachdenken muss. Im großzügigen 5,7-Liter-Korb verteilen sich Pommes oder Hähnchenflügel locker nebeneinander, und laut unabhängigen Tests bräunt sie das Gargut zügig und gleichmäßig. Die Touch-Tasten liegen auf einem schräg gestellten Feld oben am Gerät und sind dort bequem abzulesen. Besitzer heben zudem häufig hervor, wie ruhig sie läuft. Abstriche gibt es bei der Präzision: Im Labor schwankte die Temperatur während des Garens deutlicher als bei einigen Mitbewerbern. Bei feinem Gebäck fällt das stärker auf als bei den Pommes unter der Woche.

Stärken

✓

Alltagsgerichte gelingen knusprig und gleichmäßig

✓

Großzügiger 5,7-Liter-Korb, reicht für rund vier Personen

✓

Gut ablesbare Tasten oben, ruhiges Gebläse

✓

Korb und Gittereinsatz dürfen in den Geschirrspüler

✓

Ausgezeichnet in Sachen Preis/Leistung

Schwächen

✕

Größere Temperaturschwankungen als bei einigen Mitbewerbern

✕

Kleinteile können durch den Gittereinsatz rutschen

Unterm Strich: Für die Mehrheit der Haushalte die beste Wahl unter den Heißluftfritteusen. Ihre Garqualität hält mit viel teureren Geräten mit, der Korb reicht für rund vier Personen, und das Saubermachen ist unkompliziert.

Mehr über die Cosori TurboBlaze lesen

+

Garqualität · 9,3/10
Geht es um knuspriges, gleichmäßig gebräuntes Essen, gehört die TurboBlaze nach dem Urteil unabhängiger Tester zur Spitze der Geräte mit Einzelkorb. Mehrere Redaktionen berichten, dass Pommes, Mini-Kroketten, Hähnchenflügel und Gemüse goldgelb herauskamen; lediglich einzelne Stücke waren nicht ganz durch oder etwas zu dunkel. Das Garen geht flott, und dank fünf Gebläsestufen, die das jeweilige Programm selbst wählt, beherrscht sie scharfes Rösten ebenso wie behutsames Dörren oder das Aufgehen von Teig. Schwächen zeigten sich an anderer Stelle: Im Labor schwankte die Temperatur während des Garvorgangs, und eine Testküche fand ihre Kekse bloß mittelmäßig.

Fassungsvermögen · 8,8/10
Cosori beziffert das Korbvolumen auf 5,7 Liter, bei unabhängigen Nachmessungen kam sogar etwas mehr heraus. Entscheidender ist aber die quadratische Form: Der Boden bietet reichlich Fläche, damit das Gargut nebeneinander in einer Lage liegt, und nur so wird es richtig knusprig. Testredaktionen sehen die Fritteuse als passend für ungefähr vier Personen. In einer Testküche passten allerdings nur drei Hähnchenschnitzel nebeneinander hinein und nicht vier. Größere Familien müssen deshalb für manche Gerichte eventuell zweimal nacheinander garen.

Handhabung · 9,3/10
Weil die Touch-Tasten auf einer geneigten Fläche oben auf dem Gehäuse liegen, lassen sie sich ablesen, ohne dass Sie sich bücken müssen. Testredaktionen bescheinigen übersichtliche Einstellungen, die sich leicht anpassen lassen. Die Temperatur ist in feinen Stufen regelbar, Vorheizen kann man, muss man aber nicht. Leise ist sie obendrein: Für die höchste Gebläsestufe nennt Cosori unter 53 Dezibel, und viele Besitzer loben, wie geräuscharm sie arbeitet. Wird der Korb herausgezogen, unterbricht sie das Garen von selbst.

Reinigung · 8,8/10
Nach Angabe von Cosori dürfen der keramisch beschichtete Korb und der Gittereinsatz in den Geschirrspüler. Testredaktionen wie Besitzer empfinden das Saubermachen als unkompliziert, und Tester betonen, dass an der Antihaftschicht kaum etwas kleben bleibt. Eine Testküche hatte zwei kleinere Einwände: Der Gittereinsatz ist nach dem Garen noch längere Zeit heiß, und kleine Stückchen können durch seine Öffnungen nach unten in den Korb fallen.

Preis/Leistung · 9,7/10
Die TurboBlaze ist für rund 90 € zu haben und bewegt sich damit preislich im Bereich schlichterer Heißluftfritteusen mit geringerer Ausstattung. Unabhängige Tests bescheinigen ihr trotzdem eine Garqualität auf dem Niveau deutlich teurerer Geräte. Dafür erhalten Sie einen 5,7-Liter-Korb, neun Garprogramme, einen weiten Temperaturbereich zwischen etwa 30 und 230 °C sowie eine zweijährige Garantie von Cosori. Ein besseres Gesamtpaket zu diesem Preis werden die meisten Haushalte kaum finden, daher vergeben wir hier unsere höchste Wertung für Preis/Leistung.

Ideal für
Die meisten Ein- bis Vierpersonenhaushalte, die ohne Umstände schnell knusprige Ergebnisse wollen. Wer oft Hauptspeise und Beilage parallel zubereitet oder regelmäßig für über vier Personen kocht, ist mit einem Doppelkorb-Modell besser bedient.

#2 Erste Wahl für Familien
Heißluftfritteuse Ninja Foodi DZ550 DualZone Smart XL, 9,5 Liter
8,9

Ausgezeichnet

Gesamtwertung (max. 10)

Heißluftfritteuse Ninja Foodi DZ550 DualZone Smart XL, 9,5 Liter

ca. 160 € Richtwert

★★★★☆ 4,5 von 5 · Redaktionsurteil

Dieses Modell ist wie gemacht für Familien. Es hat zwei voneinander unabhängige 4,7-Liter-Körbe, sodass etwa Hähnchen und Pommes parallel garen, jeweils mit eigener Temperatur und Garzeit. Die Funktion Smart Finish stimmt beide so ab, dass sie zur selben Zeit fertig werden. In unabhängigen Labortests hielt es die Temperatur stabil und lieferte Resultate, die so gleichmäßig und goldgelb ausfielen wie bei kaum einer anderen Heißluftfritteuse. Dank eingebautem Thermometer müssen Sie den Gargrad von Steak oder ganzem Hähnchen nicht mehr schätzen. Abstriche gibt es bei Größe und Pflege: Das Gerät belegt reichlich Fläche auf der Arbeitsplatte, und mit zwei Körben fällt mehr Spülarbeit an.

Stärken

✓

Zwei Körbe à 4,7 Liter, jeweils separat einstellbar

✓

Bei Labormessungen schnell und gleichmäßig

✓

Eingebautes Fleischthermometer für den richtigen Gargrad

✓

Smart Finish stimmt beide Körbe ab

Schwächen

✕

Nimmt viel Stellfläche ein

✕

Mit zwei Körben mehr zu spülen

✕

Beschichtete Gittereinsätze sind von Hand mühsamer zu reinigen

Unterm Strich: Die erste Wahl, wenn Sie für eine Familie kochen oder komplette Mahlzeiten mit der Heißluftfritteuse auf den Tisch bringen. Dass es nur zu Platz zwei reicht, liegt allein an der Größe und am höheren Reinigungsaufwand.

Mehr über die Ninja Foodi DZ550 lesen

+

Garqualität · 9,5/10
Was die Garqualität angeht, gehört dieses Modell laut unabhängigen Labortests zum Besten, was der Markt hergibt. Hähnchenflügel, Pommes und Gemüse gerieten größtenteils knusprig und gleichmäßig braun, Vorheizen und Garen gingen rasch, und die Temperatur blieb stabil. Das macht Rezepte verlässlicher. Über das eingebaute Thermometer bestimmen Sie, wie weit Steak oder Hähnchen durchgaren sollen, und müssen das Fleisch nicht zur Probe aufschneiden. Auch Besitzer bestätigen die Messwerte, viele heben die gleichmäßigen Resultate hervor.

Fassungsvermögen · 9,8/10
Zusammen kommen die beiden 4,7-Liter-Körbe auf 9,5 Liter, mehr bietet kein anderes Gerät im Vergleich. Nach Angaben von Ninja schafft die Fritteuse maximal 3,6 kg Hähnchenflügel in einem Durchgang, alternativ Hauptgericht und Beilage mit zwei unterschiedlichen Garmethoden. Soll es eine große Portion werden, übernimmt Match Cook die Einstellungen des einen Korbs für den zweiten. Einige Besitzer hätten trotzdem gern größere Einzelkörbe, denn keiner der beiden fasst so viel wie eine einzelne große Garschublade.

Handhabung · 8,7/10
Hat man sich einmal an die Anordnung der Tasten gewöhnt, ist die Bedienung simpel: Korb auswählen, Garprogramm, Dauer und Temperatur festlegen, Start betätigen. Smart Finish koordiniert die zwei Körbe, damit beide exakt gleichzeitig fertig sind, was Besitzer ausdrücklich loben. Um den Gargrad kümmert sich das Thermometer. Für schnelle Familienessen empfinden Besitzer das Gerät als einfach in der Handhabung. Wegen seiner Größe wird es allerdings eher einen festen Platz auf der Arbeitsplatte brauchen, als im Schrank zu verschwinden.

Reinigung · 7,9/10
Die Gittereinsätze sind laut Ninja spülmaschinengeeignet, und Besitzer kommen mit der Reinigung meist gut zurecht. Wer beide Körbe nutzt, hat allerdings auch die doppelte Menge an Teilen zu säubern. Zudem stellten Labortester fest, dass sich die keramische Antihaftschicht auf Ninjas Gittereinsätzen von Hand mühsamer reinigen lässt als eine klassische Antihaftbeschichtung. Ninja gibt an, dass die Garfläche PFAS-frei ist, was für manche Käufer zählt. Am Spülbecken sollten Sie trotzdem mit etwas mehr Arbeit rechnen als bei einem Einzelkorb-Modell.

Preis/Leistung · 8,6/10
Die UVP beträgt rund 250 €, bei unserer Preisprüfung war die DZ550 jedoch schon für rund 160 € zu haben. Für eine Doppelkorb-Fritteuse mit 9,5 Litern und Thermometer ist das ein sehr guter Preis, und laut Testredaktionen wird sie oft reduziert angeboten. Ein gutes Einzelkorb-Modell ist zwar günstiger, doch wer sonst fast jeden Abend zweimal hintereinander garen müsste, spart so viel Zeit, dass sich der Mehrpreis lohnt.

Ideal für
Familien mit vier und mehr Personen, Meal-Prepper und alle, die Hauptspeise und Beilage zur selben Zeit servieren wollen. Bei knapper Arbeitsplatte oder wenn Sie meist nur für sich oder zu zweit kochen, ist ein Einzelkorb-Modell die bessere Wahl.

#3 Erste Wahl für kleine Küchen
Ninja Air Fryer Pro 4-in-1 (AF141)
8,5

Ausgezeichnet

Gesamtwertung (max. 10)

Ninja Air Fryer Pro 4-in-1 (AF141)

ca. 130 € UVP

★★★★☆ 4,2 von 5 · Redaktionsurteil

Ohne Firlefanz und zugeschnitten auf Paare und Küchen mit wenig Platz: So präsentiert sich die AF141. Vier Garprogramme und wenige Tasten genügen ihr, eine Einarbeitung braucht es also nicht, und dank geringer Bauhöhe passt sie unter einen Hängeschrank. Testredaktionen erlebten sie als sehr flott: In einem der Tests brauchten Pommes keine 10 Minuten. Labormessungen ergaben zudem eine ungewöhnlich konstante Temperatur. Der Haken ist der 4,7-Liter-Korb, der für zwei bis drei Personen ausgelegt ist. Größere Haushalte kommen um mehrere Durchgänge nicht herum.

Stärken

✓

Flott und knusprig dank gleichbleibender Hitze

✓

Platzsparend und gut zu verstauen

✓

Schlichte Bedienung über wenige Tasten

Schwächen

✕

Für maximal zwei bis drei Personen

✕

Weder Schüttelhinweis noch Vorheizprogramm

✕

Teuer, wenn man die volle UVP zahlt

Unterm Strich: Flott und unkompliziert, passend für ein bis drei Personen. Platz drei gibt es, weil ihr Korb kleiner ausfällt und sie weniger Funktionen bietet als unsere Empfehlung.

Mehr über die Ninja Pro AF141 lesen

+

Garqualität · 9,0/10
Beim Frittieren schnitt sie im Labor sehr gut ab. Hähnchenflügel, Gemüse und Pommes gerieten größtenteils goldgelb und kross, nur ein geringer Anteil blieb nicht ganz gar oder wurde zu dunkel. Das kräftige Gebläse und die stabile Temperatur sorgen für Tempo und verlässliche Ergebnisse, bei einem Tester lagen knusprige Pommes schon nach unter 10 Minuten bereit. Demselben Tester fiel jedoch auf, dass außen liegende Stücke schneller durch sind als die in der Korbmitte. Einmal Schütteln zur Hälfte der Garzeit zahlt sich deshalb aus.

Fassungsvermögen · 7,6/10
Ninja beziffert das Korbvolumen auf 4,7 Liter und gibt an, dass maximal 1,8 kg Pommes darin Platz finden. Testredaktionen halten das für einen Haushalt mit zwei oder drei Personen für passend. Für seine Größe ist der Korb allerdings recht breit, sodass Sie das Gargut großzügiger verteilen können als in den meisten anderen 4,7-Liter-Geräten. Nimmt man den Gittereinsatz heraus, gart das Essen unmittelbar im Korb, was laut einem Testbericht bei soßenreichen Gerichten praktisch ist.

Handhabung · 8,7/10
Noch schlichter kann eine Heißluftfritteuse kaum ausfallen: Einschalter, Temperatur, Garzeit und vier Programmtasten, mehr gibt es nicht. Besitzer kommen gut damit zurecht, und Testredaktionen schätzen das aufgeräumte, leicht verständliche Bedienfeld. Bei den Komfortfunktionen muss man jedoch Abstriche machen. Einen Schüttelhinweis sucht man ebenso vergeblich wie ein Vorheizprogramm, und einige Besitzer empfinden das Gerät im Betrieb als etwas laut und vermissen eine Möglichkeit, die Pieptöne abzuschalten.

Reinigung · 9,0/10
Antihaftkorb und Gittereinsatz sind mit einem feuchten Tuch schnell sauber, und laut Testredaktionen verträgt der Korb auch den Geschirrspüler. In einem Testbericht löste sich sogar angetrockneter Hähnchensaft ohne Kraftaufwand. Labortester merken an, dass der Gittereinsatz keramisch antihaftbeschichtet ist und nicht mit dem weiter verbreiteten PTFE. Weil es nur einen Korb und einen Gittereinsatz gibt, hält sich der Abwasch nach dem Essen in Grenzen.

Preis/Leistung · 8,0/10
Ninja setzt die UVP auf rund 130 € an. Für ein Gerät mit 4,7 Litern und vier Garprogrammen ist das viel Geld, und in einem Test hieß es, für ihre Größe dürfte sie ruhig weniger kosten. Häufig wird sie jedoch reduziert verkauft, und laut Labortestern liegt ihr Straßenpreis meist auf dem Niveau größerer Mitbewerber. Zum Aktionspreis lohnt sich der Kauf; zahlen Sie den vollen Preis, bietet ein größeres Einzelkorb-Modell mehr fürs Geld.

Ideal für
Alleinlebende, Paare und kompakte Küchen, in denen die Stellfläche wichtiger ist als ein großes Fassungsvermögen. Wer für vier kocht oder Komfort wie einen Schüttelhinweis und zusätzliche Garprogramme möchte, sollte eher zu einem Gerät mit rund 6 Litern greifen.

#4 Premium-Empfehlung
Cosori Iconic Smart-Heißluftfritteuse aus Edelstahl, 6,2 Liter
8,4

Sehr gut

Gesamtwertung (max. 10)

Cosori Iconic Smart-Heißluftfritteuse aus Edelstahl, 6,2 Liter

ca. 250 € Richtwert

★★★★☆ 4,2 von 5 · Redaktionsurteil

Wer eine Heißluftfritteuse sucht, die eher nach edlem Küchengerät als nach Plastikgerät aussieht, landet bei der Iconic. Ihr Gehäuse besteht aus Edelstahl, im 6,2-Liter-Korb steckt eine Keramik-Antihaftschicht, die nach Angabe von Cosori ohne PFAS und PTFE auskommt, und die Garantie beträgt fünf Jahre. Testredaktionen zufolge gart sie zügig und gleichmäßig, also ähnlich wie die preiswertere TurboBlaze aus demselben Haus, und lässt sich zusätzlich per App steuern. Der Nachteil liegt im Preis: Mit dem kräftigen Aufpreis bezahlen Sie in erster Linie Material und Design.

Stärken

✓

Großer Korb, zügige und gleichmäßige Garergebnisse

✓

Gehäuse aus Edelstahl, fünfjährige Garantie

Schwächen

✕

Schwach in Sachen Preis/Leistung

✕

Fingerabdrücke auf dem Edelstahl sichtbar

✕

Im Labor langsam beim Vorheizen

✕

Temperatur nur passabel stabil

Unterm Strich: Hervorragend verarbeitet und beim Garen etwa auf dem Niveau unserer Empfehlung. Für Platz vier sorgt der hohe Aufpreis, den Edelstahlgehäuse und längere Garantie kosten.

Mehr über die Cosori Iconic lesen

+

Garqualität · 9,2/10
Im Labor verhielt sich die Iconic beim Garen sehr ähnlich wie die preiswertere TurboBlaze aus dem Hause Cosori: Sie arbeitet flott und gleichmäßig, und der größte Teil jeder Ladung wird goldgelb und knusprig. Mit fünf Gebläsestufen und einer Spanne zwischen etwa 30 und 230 °C ist sie ungewöhnlich flexibel: Sie röstet mit starker Hitze und lässt bei Bedarf auch Teig aufgehen. Ein Tester empfand sie als so kraftvoll, dass die Garzeiten zu Beginn schnell zu lang geraten. Das Vorheizen dauert relativ lange, und laut Testredaktionen bleibt die Temperatur nur einigermaßen konstant.

Fassungsvermögen · 8,9/10
Cosori beziffert das Volumen auf 6,2 Liter, was Testredaktionen für einen Haushalt mit drei oder vier Personen als ausreichend ansehen, und der Korbboden bietet reichlich ebene Fläche. Dennoch fällt sie laut Labortestern kleiner aus als die meisten Geräte mit vergleichbarem Fassungsvermögen und findet daher auch in einem gewöhnlichen Küchenschrank Platz. Weil sie nur einen Korb hat, lassen sich allerdings keine zwei Gerichte gleichzeitig mit verschiedenen Einstellungen zubereiten, wie es ein Doppelkorb-Modell erlaubt.

Handhabung · 9,1/10
Die digitale Touch-Bedienung wirkt nach Ansicht der Testredaktionen schick und ist leicht verständlich. Auf dem Display erscheinen Garzeit, Temperatur, Gebläsestufe und ein Schüttelhinweis. Mit der Cosori-App VeSync lassen sich Garzeit und Temperatur bequem vom Handy aus ändern, außerdem gibt es dort Rezepte mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Einige Besitzer merken an, dass kein Vorheizschritt automatisch vorgesehen ist. Verlangt ein Rezept einen vorgeheizten Garraum, müssen Sie diesen Schritt also selbst einplanen.

Reinigung · 8,4/10
Cosori erklärt den keramisch beschichteten Korb und den Gittereinsatz für spülmaschinengeeignet, in manchen Testberichten ist dagegen nur von Handwäsche die Rede. Ein Langzeittest ergab, dass sich festgebackenes Fett mühelos entfernen ließ. Aufwendiger ist die Pflege des Edelstahlmantels, denn darauf bleiben laut Testern Fingerabdrücke und Schlieren gut sichtbar zurück. Sie werden ihn also häufiger abwischen als ein Kunststoffgerät oder eines mit matter Optik.

Preis/Leistung · 6,4/10
Rund 250 € werden für die Iconic fällig, weit über doppelt so viel wie für unsere Empfehlung, obwohl beide im Labor sehr ähnlich abschneiden. Der Aufpreis steckt im Edelstahl, in der App-Anbindung und in einer fünfjährigen Garantie, die über das bei Heißluftfritteusen Übliche hinausgeht. Legen Sie Wert auf Optik und lange Lebensdauer, ist das angemessen; zählt für Sie allein das Essen, ist sie in Sachen Preis/Leistung schwach.

Ideal für
Alle, die sich ein Edelstahlgerät als Blickfang auf die Arbeitsplatte stellen möchten, eine nach Herstellerangabe PFAS-freie Beschichtung vorziehen und für eine lange Garantie gern etwas mehr ausgeben.

#5 Bestes Modell aus Glas
Ninja Crispi 4-in-1 Heißluftfritteuse aus Glas (FN101)
7,6

Gut

Gesamtwertung (max. 10)

Ninja Crispi 4-in-1 Heißluftfritteuse aus Glas (FN101)

ca. 180 € UVP

★★★★☆ 3,8 von 5 · Redaktionsurteil

Bei der Crispi geht Ninja einen eigenen Weg: Ein kleines Heizmodul wird auf einen Glasbehälter gesteckt. Durch das Glas behalten Sie das Essen beim Garen im Blick, anschließend kommt ein Deckel darauf, und die Reste wandern ohne Umfüllen in den Kühlschrank. Einen Antihaftkorb, der sich abnutzen könnte, gibt es nicht, und das Glas ist spülmaschinengeeignet. Die Grenzen des Konzepts sind allerdings deutlich. Eine Temperatur lässt sich nicht einstellen, stattdessen stehen vier Automatikprogramme zur Wahl. Das Glas erhitzt sich stark, der 3,8-Liter-Behälter genügt für ein bis zwei Personen, und ein Labor bemängelte ungleichmäßige Garergebnisse.

Stärken

✓

Glasbehälter schnell wieder sauber

✓

Behälter taugen auch als Vorratsdosen

Schwächen

✕

Glasoberfläche wird sehr heiß

✕

Temperatur nicht frei wählbar

✕

Im Labor ungleichmäßig gegart

✕

Wenig Fassungsvermögen, teuer für die Größe

Unterm Strich: Pfiffig und pflegeleicht, wenn Sie lieber in Glas als in einem Antihaftkorb garen. Für mehr als Platz fünf reicht es nicht, da sie wenig fasst, kaum Einstellungen erlaubt und im Labor ungleichmäßigere Ergebnisse lieferte als die Konkurrenz im Vergleich.

Mehr über die Ninja Crispi lesen

+

Garqualität · 7,6/10
Hier sind sich die Testredaktionen uneins. Eine große Fachredaktion erklärte sie nach einem Langzeittest zu ihrer liebsten Heißluftfritteuse und lobte das gleichmäßig knusprige Ergebnis, andere Tester schwärmten von saftigen Hähnchenflügeln und krossen Mini-Kroketten. Messungen eines Labors zur Gleichmäßigkeit ergaben dagegen, dass nicht einmal die Hälfte jeder Ladung richtig knusprig geriet; der Rest war nicht durch oder verbrannt. Weil die niedrigste Temperatur recht hoch liegt, scheiden Dörren und das Aufgehenlassen von Teig zudem aus. Sinnvoll einsetzen lässt sie sich also vor allem fürs Frittieren, Backen sowie Aufwärmen.

Fassungsvermögen · 6,8/10
Im Lieferumfang stecken zwei Glasbehälter mit 3,8 und 1,4 Litern, wobei das Heizmodul immer nur auf einem davon arbeitet. Testredaktionen halten das für ein bis zwei Personen für ausreichend. Nach Angabe von Ninja finden im großen Behälter ein Hähnchen von 1,8 kg und Gemüse Platz, eine Familie wird trotzdem mehrere Runden einplanen müssen. Die kompakten Maße haben auch etwas Gutes: Für die Aufbewahrung im Küchenschrank passt das Heizmodul platzsparend in die Glasbehälter hinein.

Handhabung · 7,2/10
Unkomplizierter geht es kaum: Air Fry, Bake, Max Crisp oder Recrisp antippen, Timer einstellen, fertig. Eine exakte Temperaturwahl fehlt jedoch, und das empfanden Testredaktionen als Einschränkung. Schwerer wiegt die Hitzeentwicklung, denn das Glas wird beim Garen und auch danach extrem heiß. An der Außenwand des Behälters ermittelte ein Labor Spitzenwerte von etwa 140 °C. Greifen Sie daher zu Topfhandschuhen und passen Sie besonders gut auf, wenn Kinder in der Nähe sind.

Reinigung · 9,5/10
Bei der Reinigung spielt die Crispi ihre größte Stärke aus. Glasbehälter, Gittereinsätze, Adapter und Deckel kommen laut Ninja sämtlich in den Geschirrspüler, und laut einem Testbericht ließ sich das Glas so leicht wie bei keiner anderen dort ausprobierten Heißluftfritteuse auf Hochglanz bringen. Da direkt im unbeschichteten Glas gegart wird, verklebt hier auch nach längerer Nutzung nichts, anders als bei Antihaftkörben. Auch Besitzer bezeichnen sie einhellig als pflegeleicht.

Preis/Leistung · 7,0/10
Die UVP setzt Ninja bei rund 180 € an, im Handel ist die Crispi häufig günstiger zu haben. Für 3,8 Liter Volumen ohne einstellbare Temperatur bleibt das ein stolzer Preis, und unter Besitzern ist umstritten, ob sich die Ausgabe lohnt. Bezahlt werden vor allem die Glasbehälter und die Möglichkeit, dieselbe Schale zum Garen wie zum Aufbewahren zu nutzen, und nicht etwa Fassungsvermögen oder Garleistung. Damit spricht sie eher eine bestimmte Zielgruppe an als die breite Masse.

Ideal für
Alleinlebende, Paare, Studentenbuden und alle, die partout keinen Antihaftkorb möchten und denen müheloses Spülen sowie Gefäße, in denen man gart und zugleich aufbewahrt, mehr bedeuten als Volumen und präzise Temperaturwahl. Mit kleinen Kindern im Haushalt ist das heiße Glas allerdings ein Punkt, den man gut abwägen sollte.

Gegenüberstellung

Technische Daten nebeneinander

Seitlich wischen für alle fünf Modelle →

Modell

EMPFEHLUNG
Heißluftfritteuse Cosori TurboBlaze, 5,7 Liter

Cosori TurboBlaze

Heißluftfritteuse Ninja Foodi DZ550 DualZone Smart XL, 9,5 Liter

Ninja Foodi DZ550

Ninja Air Fryer Pro 4-in-1 (AF141)

Ninja Pro AF141

Cosori Iconic Smart-Heißluftfritteuse aus Edelstahl, 6,2 Liter

Cosori Iconic

Ninja Crispi 4-in-1 Heißluftfritteuse aus Glas (FN101)

Ninja Crispi

Unsere Wertung

9,2

8,9

8,5

8,4

7,6

Preis

ca. 90 €

ca. 160 €

ca. 130 €

ca. 250 €

ca. 180 €

Fassungsvermögen

5,7 L

9,5 L (2 × 4,7 L)

4,7 L

6,2 L

3,8 L²

Anzahl Körbe

1

2

1

1

1 (Glas)

Höchsttemperatur

230 °C

230 °C

205 °C

230 °C

230 °C

Nennleistung

1.725 W

1.690 W

1.750 W

1.725 W

1.500 W

Teile für den Geschirrspüler

Korb, Gittereinsatz

Gittereinsätze

Korb¹

Korb, Gittereinsatz

Behälter, Gittereinsätze, Deckel

 

Wo nichts anderes vermerkt ist, stammen die Werte vom Hersteller; Preise sind Circa-Angaben: ¹ dass der Korb in den Geschirrspüler darf, bestätigen unabhängige Tester; ² die Crispi wird zusätzlich mit einem kleineren Glasbehälter (1,4 Liter) geliefert, gegart wird aber stets nur in einem Behälter.

Ratgeber

Die entscheidenden Kenngrößen

Herstellerdaten führen leicht auf die falsche Fährte. Beim Kauf einer Heißluftfritteuse kommt es vor allem auf diese sechs Punkte an.

01

Tatsächlich nutzbare Fläche

Wie viele Liter ein Korb fasst, sagt nur etwas über das Gesamtvolumen aus, nicht über die Menge, die nebeneinander in einer Lage Platz hat. Am knusprigsten wird das Essen, wenn es nicht gestapelt liegt. Ein flacher, weiter Korb schlägt deshalb oft einen tieferen mit gleicher Literzahl. Bei kleiner Bodenfläche heißt es öfter schütteln oder in mehreren Runden garen.

02

Einzel- oder Doppelkorb

Geräte mit nur einem Korb sind unkomplizierter, preiswerter und nehmen auf der Arbeitsplatte weniger Raum ein. Zwei Körbe erlauben es, Hauptspeise und Beilage mit getrennten Einstellungen zuzubereiten, und per Synchronfunktion lassen sich beide so abstimmen, dass sie zur gleichen Zeit fertig werden. Der Preis dafür ist ein erheblich größerer Platzbedarf, außerdem fallen mehr Teile zum Spülen an.

03

Temperaturregelung

Bei den meisten Korbmodellen ist bei etwa 200 °C Schluss, einige schaffen für kräftigere Bräune sogar 230 °C. Beginnt die Skala weit unten, sind auch Dörren und das Aufgehenlassen von Teig möglich. Wer gern nach Rezept kocht, sollte darauf achten, die Temperatur gradgenau einstellen zu können und nicht auf Automatikprogramme beschränkt zu sein.

04

Leistung und Geschwindigkeit

Üblich sind bei Heißluftfritteusen zwischen ungefähr 1.200 und 1.800 Watt. Je kräftiger das Gerät, desto besser hält es die Temperatur, wenn kaltes Gargut hineinkommt, und desto gleichmäßiger und verlässlicher fallen die Ergebnisse aus. Große Körbe brauchen entsprechend mehr Leistung. Betrachten Sie die Wattangabe deshalb immer zusammen mit der Korbgröße und nicht isoliert.

05

Unkomplizierte Reinigung

Am wenigsten Arbeit machen Körbe und Gittereinsätze mit Antihaftbeschichtung, besonders wenn sie in den Geschirrspüler dürfen. Küchenhelfer aus Metall und kratzende Schwämme sind tabu, weil sie die Beschichtung beschädigen können. Dünne Drahtkörbe und Innenräume nach Art eines Backofens verlangen mehr Schrubbarbeit, Glasbehälter dagegen reinigen Sie wie normale Auflaufformen.

06

Beschichtung und Material

In der Regel sind die Körbe mit einer herkömmlichen Antihaft- oder einer Keramikschicht versehen. Wer generell keine Antihaftbeschichtung möchte, kann zu Glas- oder Edelstahlgeräten greifen. Diese sind allerdings meist teurer, und Glas wird unter Umständen sehr heiß. Ganz gleich, wie Sie sich entscheiden: Halten Sie sich an die Pflegeanleitung des Herstellers, so bleibt die Garfläche lange intakt.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Zu welcher Heißluftfritteuse sollten die meisten greifen?

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In den meisten Haushalten ist man mit der Cosori TurboBlaze (9,2/10) am besten beraten. Sie liefert zügig knusprige, gleichmäßig gegarte Speisen, reicht für rund vier Personen, lässt sich leicht bedienen und reinigen und ist dabei günstiger als viele Mitbewerber. Für Familien oder wenn Hauptspeise und Beilage zeitgleich fertig sein sollen, passt das Doppelkorb-Modell Ninja Foodi DZ550 (8,9/10) besser. Wer allein oder zu zweit kocht und wenig Platz in der Küche hat, sollte sich das kompakte Modell Ninja Pro AF141 (8,5/10) ansehen.

Welche Größe sollte die Heißluftfritteuse haben?

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Testredaktionen sehen in der Regel rund 4 Liter als ausreichend für ein bis zwei Personen an, rund 5 Liter als passend für zwei bis drei und rund 6 Liter für etwa vier. Wer regelmäßig ganze Mahlzeiten für mindestens vier Personen kocht, spart sich mit einem Doppelkorb-Modell das Garen in Etappen. Beachten Sie außerdem, dass die flache Bodenfläche des Korbs ebenso zählt wie die Literzahl, denn eng aneinanderliegendes Gargut wird nicht richtig kross.

Ist ein Doppelkorb-Modell sein Geld wert?

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Das lohnt sich, sobald Sie für mindestens vier Personen kochen oder häufig Hauptspeise und Beilage parallel zubereiten. Jeder Korb lässt sich dann passend zum jeweiligen Gericht einstellen, und eine Synchronfunktion kann beide zeitgleich fertig werden lassen. Dafür brauchen solche Geräte erheblich mehr Platz, kosten mehr und hinterlassen mehr Spülgut. Wer allein oder zu zweit kocht, kommt mit einem Einzelkorb-Modell unkomplizierter und preiswerter weg.

Haben Glas- und Edelstahlmodelle gegenüber Antihaft-Fritteusen die Nase vorn?

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Sie sind nicht besser, sondern einfach anders. Wer herkömmliche Antihaftbeschichtungen umgehen möchte, findet in Glas- und Edelstahlgeräten eine Alternative, und durch Glas sehen Sie dem Essen beim Garen zu und können den Behälter gleich zum Aufbewahren verwenden. Dafür wird Glas sehr heiß, Geräte beider Bauarten sind in der Regel teurer, und auf Edelstahl bleiben Fingerabdrücke sichtbar. Klassische beschichtete Körbe sind pflegeleicht, und viele von ihnen garen ebenso gut.

Wie sind Sie bei der Bewertung vorgegangen?

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Die Datenblätter aller Modelle haben wir neben unabhängige Labormessungen, Urteile renommierter Testredaktionen und Kundenbewertungen gelegt und zum Schluss die aktuellen Preise kontrolliert. In fünf Kategorien vergeben wir jeweils eine Wertung zwischen 1 und 10: Garqualität, Fassungsvermögen, Handhabung, Reinigung und Preis/Leistung. Aus diesen fünf Werten bilden wir den Mittelwert als Gesamtwertung, und die Schwachstellen jedes Geräts sprechen wir offen an, auch bei unserer Empfehlung.

Heißluftfritteuse Cosori TurboBlaze, 5,7 Liter

Unser Fazit

Cosori TurboBlaze: die beste Heißluftfritteuse für die meisten Haushalte

9,2 von 10 Punkten bedeuten die beste Gesamtwertung, außerdem führt sie in den Kategorien Handhabung und Preis/Leistung. Laut unabhängigen Tests gart sie zügig, knusprig und gleichmäßig, der 5,7-Liter-Korb genügt für rund vier Personen, und für rund 90 € ist sie günstiger als manch schlichteres Konkurrenzmodell. Als größtes Manko bleiben Temperaturschwankungen, die etwas deutlicher ausfallen als bei einigen Mitbewerbern; im Küchenalltag spielt das aber kaum eine Rolle.

ca. 90 € Richtwert
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Ein anderes Modell im Blick? Hier steht, für wen welches Gerät passt.

Heißluftfritteuse Ninja Foodi DZ550 DualZone Smart XL, 9,5 Liter

Wer für eine Familie kocht oder Hauptspeise und Beilage zeitgleich möchte:

Heißluftfritteuse Ninja Foodi DZ550 DualZone Smart XL, 9,5 Liter

8,9/10 · ca. 160 €

Ninja Air Fryer Pro 4-in-1 (AF141)

Wer allein oder zu zweit auf engem Raum kocht:

Ninja Air Fryer Pro 4-in-1 (AF141)

8,5/10 · ca. 130 € (UVP)

Cosori Iconic Smart-Heißluftfritteuse aus Edelstahl, 6,2 Liter

Wer Wert auf Edelstahl und lange Garantie legt:

Cosori Iconic Smart-Heißluftfritteuse aus Edelstahl, 6,2 Liter

8,4/10 · ca. 250 €

Ninja Crispi 4-in-1 Heißluftfritteuse aus Glas (FN101)

Wer ohne Antihaftkorb garen möchte:

Ninja Crispi 4-in-1 Heißluftfritteuse aus Glas (FN101)

7,6/10 · ca. 180 € (UVP)

Unsere Methode: Das Team von Deutsche Warentests stellt gefragte Produkte nebeneinander und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, unabhängige Messungen, soweit vorhanden, sowie aktuelle Listenpreise. Die tatsächlichen Schwächen jedes Produkts sprechen wir offen an. Alle Preise sind Circa-Angaben; je nach Händler kann es Abweichungen geben.