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Aktuelle Saugroboter können wischen, leeren ihren Behälter selbst und umfahren herumliegende Socken. Trotzdem gibt es große Unterschiede, sowohl bei der Gründlichkeit als auch bei der Frage, wie oft man noch selbst eingreifen muss. Wir haben fünf besonders überzeugende Modelle gegenübergestellt, preislich zwischen etwa 250 € und deutlich mehr als 1.000 €.
Ratgeber Haushaltsgeräte
Recherche: Team Deutsche Warentests · Stand: 21. Oktober 2026
Heutige Saugroboter sind ausgesprochen schlaue kleine Haushaltshelfer, was die Kaufentscheidung erstaunlich schwierig macht. Die meisten Geräte werben mittlerweile damit, feucht zu wischen, sich eigenständig zu entleeren und um Hindernisse am Boden herumzufahren, und in den Datenblättern wimmelt es von beeindruckenden Werten und Funktionsbezeichnungen, die sich zum Verwechseln ähneln. Was am Ende über Ihre Zufriedenheit entscheidet, verrät der Karton dagegen kaum: etwa, wie gut ein Modell mit Kabeln, Flecken, Teppichen und Tierhaaren umgeht.
Für die Auswahl der fünf kaufenswerten Geräte haben wir die Bestseller und die bestbewerteten Saugroboter bei Amazon in sämtlichen Preisklassen unter die Lupe genommen: von schlichten Robotern, die sich selbst entleeren, bis hin zu Flaggschiffen, deren Station die Wischpads eigenständig wäscht und trocknet. In die engere Wahl kamen nur aktuelle Geräte, die tatsächlich erhältlich sind. Als Grundlage dienten uns Befunde aus unabhängigen Labortests und von Testportalen sowie Erfahrungsberichte von Käufern.
Bewertet haben wir jedes Gerät in fünf Kategorien. Unter Reinigung fällt, wie viel Schmutz ein Roboter auf Teppichen und Hartböden aufnimmt und wie er mit Tierhaaren zurande kommt. Bei der Orientierung zählen Kartierung, Hindernisvermeidung und die Frage, ob er sich unter Möbeln bewegen kann, ohne festzustecken. In Station & Wischleistung fließt ein, welche Aufgaben die Station übernimmt, angefangen beim Entleeren des Schmutzbehälters bis hin zur Pad-Wäsche, und wie zuverlässig das Wischsystem Flecken beseitigt. Handhabung steht für App, Pflegeaufwand und Geräuschpegel, und unter Preis/Leistung setzen wir das alles ins Verhältnis zum Preis.
Grundlage waren technische Daten der Hersteller, Resultate unabhängiger Labortests und Testportale sowie Käuferbewertungen. Daraus haben wir für jedes Modell pro Kategorie eine Wertung zwischen 1 und 10 vergeben. Die Gesamtwertung ergibt sich als Mittelwert aller fünf Kategorien, weshalb ein Gerät eine Kategorie für sich entscheiden kann, ohne insgesamt vorn zu liegen. Auch die Schwachpunkte jedes Modells sprechen wir offen an, selbst beim Vergleichssieger, denn den perfekten Saugroboter gibt es nicht.
Weiter unten sehen Sie alle Wertungen in der Übersicht, zu jedem Modell eine ausführliche Einzelbesprechung sowie die technischen Werte, die beim eigenen Saugroboter-Vergleich wirklich zählen.
Die Empfehlungen im Überblick
Wertung
#3 · Premium-Empfehlung
Dreame X60 Max Ultra Complete Saugroboter mit Wischfunktion
#4 · Erste Wahl bei Tierhaaren
Roborock Saros 20 Saugroboter mit Wischfunktion
Checkliste für den Kauf
Worauf es ankommt
Kameragestützte Hindernisvermeidung für Böden mit viel Kleinkram
Kartierung per Laser, steuerbar Raum für Raum
Absaugstation, falls Ihnen das Behälterleeren lästig ist
Pad-Wäsche und Trocknung bei häufigem Wischen
Geringe Bauhöhe, wenn unter Ihren Möbeln wenig Platz ist
Bürsten gegen Haarverwicklungen, sofern Tiere bei Ihnen leben
Lieber vermeiden
Sich nur auf Saugkraft-Angaben verlassen
Starre Wischpads, wenn Sie gründliches Schrubben erwarten
Modelle ohne Hindernisvermeidung, wenn bei Ihnen viel herumliegt
Hoch gebaute Modelle bei niedrigem Sofa
Stationen, für die Ihnen der Platz fehlt
Die Ergebnisse
Bei Orientierung und Handhabung hat der Roborock Saros 10R die Nase vorn, bei der Reinigung führt der Saros 20. In Sachen Station & Wischleistung liegt der Dreame X60 Max Ultra Complete an der Spitze, bei Preis/Leistung der MOVA P10 Pro Ultra.
Seitlich wischen für alle Kategorien →
Modell
Reinigung
Orientierung
Station & Wischleistung
Handhabung
Preis/Leistung
Gesamtwertung
Roborock Saros 10R
EMPFEHLUNG8,8
9,7
9,4
9,2
9,0
MOVA P10 Pro Ultra
7,9
8,8
8,9
8,7
9,8
Dreame X60 Max Ultra
8,9
9,2
9,5
8,6
7,5
Roborock Saros 20
9,3
8,2
9,0
8,8
7,2
Roborock Q7 M5+
8,3
6,6
6,2
7,9
9,0
Gold markiert ist die jeweils höchste Wertung einer Kategorie. Die Gesamtwertung entspricht dem Mittelwert aller fünf Kategorien.
01
Reinigung
Hartböden, Teppiche und Tierhaare
02
Orientierung
Kartierung, Hindernisvermeidung und Befreiung aus Engstellen
03
Station & Wischleistung
Automatische Entleerung, Pad-Wäsche und Fleckenbeseitigung
04
Handhabung
App, Pflege und Alltagsaufwand
05
Preis/Leistung
Wie viel Sie für den Preis erhalten
Die Modelle im Einzelnen
Den Anfang macht unser Vergleichssieger. Zu jedem Modell lesen Sie, wie es sich im täglichen Gebrauch bewährt, welche Defizite es hat und zu wem es am besten passt.
Ausgezeichnet
Gesamtwertung (max. 10)
ca. 800 € Richtwert
Mit dem Saros 10R im Haus vergessen Sie meist schlicht, dass er da ist. Dank seiner niedrigen Bauweise ohne Laserturm gelangt er unter Sofas und Betten, und nach Einschätzung einer unabhängigen Testredaktion weicht er Hindernissen so verlässlich aus, dass man ihn ohne Aufsicht fahren lassen kann. Um Haustierkot und den Großteil der Alltagsgegenstände am Boden fährt er herum, lediglich an USB-Kabeln und Teppichfransen scheitert er. Auf Hartböden bleibt so gut wie nichts liegen, und seine zwei rotierenden Wischpads lösen eingetrocknete Flecken, anstatt sie zu verteilen. Die Station entleert den Schmutzbehälter, ergänzt Wasser und wäscht die Pads heiß aus. Abstriche gibt es beim Teppich: Laut Testportalen bleiben dort feiner Staub an den Kanten und tief sitzende Tierhaare zurück, bei stark haarenden Vierbeinern sind also unter Umständen weitere Überfahrten fällig.
Stärken
Erstklassige Saugergebnisse auf Hartböden
Hindernisvermeidung auf Spitzenniveau
Reinigt dank flacher Bauweise auch unter Möbeln
Pads lösen eingetrocknete Flecken
Station erledigt fast die komplette Pflege
Schwächen
Tief sitzende Tierhaare bleiben im Teppich
Übersieht Staubpartikel an Teppichkanten
Unterm Strich: Das rundeste Gesamtpaket im Vergleich und das Modell, bei dem Sie die wenigsten Bedenken haben müssen, wenn es allein arbeitet. Wer Haustiere und viel Teppich hat, sollte eher einen Blick auf den Saros 20 werfen.
Mehr über den Roborock Saros 10R lesen
+Reinigung · 8,8/10
Eine Testredaktion stufte das Saugergebnis auf Hartböden als überragend ein: Sogar an den Wänden entlang und in Ecken, in die seine ausfahrende Seitenbürste hineinreicht, blieb kaum etwas liegen. Schwächer schneidet er auf Teppich ab. Seine zweigeteilte Bürstenwalze bearbeitet die Fasern nur wenig, weshalb feine Krümel an den Teppichkanten und tief in den Teppich getretene Tierhaare häufig erst nach mehreren Überfahrten verschwinden. Eine andere Testredaktion gab ihm trotzdem eine der besten Gesamtwertungen seines Vergleichsfelds. Wer jedoch Tiere hält, die viel Fell verlieren, und Auslegeware verlegt hat, wird den Abstand bemerken.
Orientierung · 9,7/10
Hier hängt er die Konkurrenz ab. Auf einen aufgesetzten Laserturm verzichtet er und erstellt seine Karten stattdessen mit Festkörpersensoren, die im Gehäuse integriert sind. So bleibt seine Höhe bei rund 8 Zentimetern, und er gelangt auch unter flache Möbel. Die von einer Kamera unterstützte Hindernisvermeidung überzeugte in unabhängigen Tests so sehr, dass er ohne Aufsicht fahren darf: Spielzeug, Schuhe und Haustierkot umfuhr er zuverlässig. Vor dem Start sollten insbesondere dünne USB-Kabel vom Boden verschwinden, und auch Teppichfransen legen Sie besser beiseite.
Station & Wischleistung · 9,4/10
Seine Station saugt den Schmutzbehälter leer, befüllt den Wassertank, dosiert Reiniger zu und reinigt die beiden Wischpads mit Wasser, das nach Herstellerangabe 80 °C erreicht, ehe sie mit warmer Luft getrocknet werden. In unabhängigen Tests entfernten die Pads eingetrocknete Flecken wirklich, statt nur schmutziges Wasser zu verteilen. Steht eine reine Saugfahrt an, koppelt er die Pads selbstständig ab, und auf erkanntem Teppich zieht er sie hoch, damit dieser nicht nass wird.
Handhabung · 9,2/10
Ihre Aufgaben beschränken sich im Alltag weitgehend darauf, den Klarwassertank aufzufüllen und den Beutel zu ersetzen, der nach Herstellerangabe für maximal 70 Tage reicht. Laut Testportalen arbeitet er ausgesprochen geräuscharm, und über die Roborock-App lassen sich Reinigung Raum für Raum, Sperrbereiche und Reinigungspläne einrichten. Dazu kommen ein eingebauter Sprachassistent und eine Kamera, über die Sie Ihre Haustiere im Blick behalten; wie nützlich das ist, beurteilt jeder Käufer anders.
Preis/Leistung · 9,0/10
Die UVP fällt zwar hoch aus, doch im Handel ist er inzwischen weit günstiger zu haben, bei Amazon ebenso wie im Roborock-Onlineshop. So werden eine Orientierung der Spitzenklasse und eine komplett automatisierte Station auch mit einem mittleren Budget erschwinglich. Wie eine unabhängige Testredaktion anmerkt, ist der Nachfolger Saros 20 spürbar teurer und umfährt Hindernisse trotzdem weniger konstant. Ein höherer Preis für ein anderes Modell ist vor allem durch bessere Resultate bei Teppichen und Tierhaaren zu rechtfertigen.
Ideal für
Wohnräume mit vorwiegend Hartboden und flachen Möbeln, in denen höchstens mal eine Socke oder ein Kabel herumliegt und der Roboter nach festem Reinigungsplan unbeaufsichtigt saugen soll. Bei stark haarenden Vierbeinern und Auslegeware lohnt sich ein Blick auf den Saros 20.
Ausgezeichnet
Gesamtwertung (max. 10)
ca. 320 € Richtwert
Mit dem P10 Pro Ultra bekommen Sie den kompletten Service eines Flaggschiffs, zahlen aber nur einen Bruchteil dessen, was so etwas normalerweise kostet: Seine Station entleert den Schmutzbehälter, ergänzt Klarwasser, entsorgt das Schmutzwasser und wäscht die Wischpads heiß, bevor sie mit warmer Luft getrocknet werden. Auf Hartböden arbeitet er ordentlich, und mit seiner ausfahrenden Seitenbürste erwischt er auch den Schmutz an den Sockelleisten. Seine Hindernisvermeidung erhielt in einem unabhängigen Test Lob, in einem anderen fuhr er hingegen durch Haustierkot. Abstriche gibt es beim Teppich: Laut Testportalen lässt er dort Kanten und Ecken aus und tut sich schwer, tief sitzende Tierhaare herauszuholen. Am wohlsten fühlt er sich daher in Wohnungen mit Hartboden.
Stärken
Komplett automatisierte Station für wenig Geld
In unabhängigen Tests gute Hindernisvermeidung
Reinigt Hartböden auch an den Kanten gut
Geräuscharm im Betrieb
Schwächen
Schwächen an Teppichkanten und in Ecken
Mühe mit tief sitzenden Tierhaaren
Unterm Strich: Bei überwiegend Hartboden das lohnendste Angebot im Vergleich. Wo Haustiere und viel Teppich zusammenkommen, sind stärkere Bürsten die bessere Wahl.
Mehr über den MOVA P10 Pro Ultra lesen
+Reinigung · 7,9/10
Auf Hartböden ist er in seinem Element. In Labormessungen sammelte er mittelgroße wie grobe Partikel an Wandkanten und in Raumecken zuverlässig ein, nur etwas feiner Staub blieb zurück. Teppich ist ein anderes Kapitel: Dort bleibt die Seitenbürste ungenutzt, die Kanten werden also ausgelassen, und die Gummi-Bürstenwalze arbeitet nicht kräftig genug, um Tierhaare aus den Teppichfasern zu lösen. Eine weitere Testredaktion kam auf Teppich insgesamt zu besseren Resultaten, bewertete ihn beim Aufsaugen von Tierhaaren aber schwach.
Orientierung · 8,8/10
Für die Kartierung nutzt er einen Laserturm, Hindernisse erfasst er per RGB-Kamera und strukturiertem 3D-Licht. Diese Kombination findet man meist erst in höheren Preisklassen. Nach dem Urteil einer unabhängigen Testredaktion meistert er Hindernisse ausgezeichnet: Selbst USB-Kabeln, die herunterhingen, wich er aus, und Hilfe brauchte er nur selten. Eine andere Testredaktion zeigte sich weniger überzeugt, weil er in ihrem Test durch Haustierkot fuhr, den er hätte umfahren sollen. Ist Ihr Tier nicht immer stubenrein, behalten Sie die ersten Reinigungsfahrten also besser im Auge.
Station & Wischleistung · 8,9/10
Das eigentliche Highlight ist die Station. Den Schmutzbehälter saugt sie in einen Beutel ab, der nach Herstellerangabe für maximal 75 Tage genügt, außerdem füllt sie den Klarwassertank auf, leert den Abwassertank und reinigt die Wischpads heiß, um sie danach mit warmer Luft zu trocknen. Unabhängigen Tests zufolge schrubben die beiden Pads Flecken gründlich weg und hinterlassen dabei wenig Restfeuchte. Eines davon schwenkt zudem nach außen, um auch in Ecken zu gelangen.
Handhabung · 8,7/10
Die Einrichtung gelingt ebenso unkompliziert wie die tägliche Nutzung. In der App legen Sie Reinigungspläne, Sperrbereiche und die zu reinigenden Räume fest. Unabhängige Tests zeigen, dass sich die Bürstenwalze mühelos von Haaren befreien lässt und das Gerät so geräuscharm ist, dass sich Haustiere nicht gestört fühlen. Einer Testredaktion gefiel, dass er Karten für mehrere Etagen anlegt, die App wirkte auf sie aber weniger ausgefeilt als bei teureren Konkurrenten und speichert höchstens drei Etagen. Zu tun bleibt vor allem, Klarwasser aufzufüllen und den Beutel zu tauschen.
Preis/Leistung · 9,8/10
Beim derzeitigen Preis bietet kein anderes Gerät im Vergleich auch nur annähernd so viel fürs Geld. Heißwasserwäsche der Pads, Trocknung mit warmer Luft, Selbstentleerung und Hindernisvermeidung per Kamera gibt es hier zu ungefähr dem Preis eines einfachen Roboters mit Absaugstation. Abstriche wurden bei der Teppichleistung gemacht, nicht beim Komfort. Zwar bietet MOVA mittlerweile zusätzlich eine jüngere Gen-2-Variante an, die hier herangezogenen Testberichte beziehen sich aber auf die erste Generation.
Ideal für
Ob Wohnung oder Haus: überall dort, wo vorwiegend Hartboden liegt und ein Gerät saugen und wischen sowie sich um die eigene Pflege kümmern soll, ohne dass dafür Flaggschiff-Preise fällig werden. Für stark haarende Vierbeiner auf Teppich sind kräftigere Bürsten gefragt.
Ausgezeichnet
Gesamtwertung (max. 10)
ca. 1.350 € Richtwert
Wer ein Höchstmaß an Automatik und Wischkraft sucht, ist beim X60 Max Ultra Complete richtig. Für eine unabhängige Testredaktion ist er das beste Gesamtpaket, in ihrem Test beeindruckte er damit, Matsch und eingetrocknete Sojasoße zu entfernen, und in einem weiteren Fachtest gehört er zu den leistungsstärksten Geräten. Eine andere Testredaktion urteilte verhaltener und sah ihn auf Teppich stärker als auf Hartböden. Mit seinem einfahrbaren Lasersensor und zwei KI-Kameras kommt er gut mit herumliegenden Dingen klar, und im Complete-Paket stecken Ersatzpads und Filter für rund ein Jahr. Nachteilig sind sein Preis und die ausladende Station.
Stärken
Wischt eingetrockneten Schmutz exzellent weg
Kraftvoll auf Teppich
Ersatzteile für rund ein Jahr im Lieferumfang
Schwächen
Ausladende Station beansprucht viel Platz
Verfängt sich in Teppichfransen
Teure Anschaffung
Unterm Strich: Ein kraftvolles, weitgehend automatisiertes Gerät für teppichreiche Haushalte und alle, die oft wischen lassen. Das hat seinen Preis, und wie gut er auf Hartböden saugt, beurteilen die Testportale unterschiedlich.
Mehr über den Dreame X60 Max Ultra lesen
+Reinigung · 8,9/10
Die meisten Testportale sehen in ihm einen starken Reiniger, einig sind sie sich darin aber nicht. Ein Testportal maß auf Teppich und Linoleum ein beinahe perfektes Saugergebnis, und ein weiteres ermittelte exzellente Werte bei tief im Teppich steckendem Schmutz und plattgetretenen Tierhaaren. Ganz anders ein drittes Testportal: Auf Hartböden blieb dort entlang der Sockelleisten sichtbar feiner Staub zurück, tief sitzende Tierhaare verschwanden nur zum Teil, auf Teppich schnitt er allerdings gut ab. Rund um die Bürstenwalze sitzt eine Andruckplatte, mit der er die Teppichfasern besser greift.
Orientierung · 9,2/10
Ein einfahrbarer Lasersensor arbeitet hier mit zwei KI-Kameras zusammen, wodurch er flach genug für viele Sofas bleibt. Eine Testredaktion hielt seine Hindernisvermeidung für sehr gut: Spiegel und Haustierkot umfuhr er, und unter flachen Möbeln holte er das Saugen später noch nach. In einem weiteren Test wurden bei 24 Testobjekten 22 erfolgreiche Ausweichmanöver gezählt. Schwachpunkt sind Fransen: Sie verheddern sich leicht in der Bürstenwalze, sodass Sie dann selbst Hand anlegen müssen.
Station & Wischleistung · 9,5/10
In keiner Kategorie ist er stärker. Seine Station saugt ihn in einen Beutel mit 3,2 Litern Fassungsvermögen ab, ergänzt Wasser, dosiert Reiniger zu und reinigt seine zwei rotierenden Pads mit äußerst heißem Wasser, bevor heiße Luft sie trocknet. In einem unabhängigen Test hinterließen die Pads selbst bei eingetrockneten Flecken nichts Klebriges, und auch bei häufiger Nutzung blieben sie sauber und rochen nicht. Ein ausfahrender Kantenmopp kümmert sich um die Bereiche an den Sockelleisten.
Handhabung · 8,6/10
In einem unabhängigen Test war eine Wohnung in unter 10 Minuten kartiert, und Reinigungspläne und Sperrbereiche ließen sich dort in der DreameHome-App leicht einrichten. Einer anderen Testredaktion zufolge liefert das Complete-Paket so viele Pads, Filter und weitere Ersatzteile mit, dass sie rund ein Jahr reichen. Die Nachteile betreffen den Alltag: Die Station ist ausladend, der Schmutzbehälter im Gerät knapp bemessen, und nach einer unabhängigen Schätzung schafft er pro Akkuladung rund 90 m², weshalb er in großen Wohnungen womöglich zwischendurch nachladen muss.
Preis/Leistung · 7,5/10
Selbst mit Rabatt kostet er noch deutlich mehr als 1.000 €, und für eine Orientierung und Wischleistung auf Topniveau muss man nicht so viel ausgeben. Der Mehrpreis bringt eine stärkere Leistung auf Teppichen, zusätzliche Automatik sowie Verbrauchsteile für ein ganzes Jahr. Bei viel Teppich und häufigem Wischen geht diese Rechnung auf; in Hartboden-Haushalten bieten die Plätze eins und zwei im Alltag vergleichbare Resultate zu einem deutlich niedrigeren Preis.
Ideal für
Großzügige Wohnflächen mit reichlich Teppich, wo häufig gewischt wird, der Roboter fast die gesamte Pflege übernehmen soll und eine große Station Platz findet. Wer aufs Budget achtet, bekommt das meiste davon auch erheblich günstiger.
Ausgezeichnet
Gesamtwertung (max. 10)
ca. 1.600 € UVP
Als Nachfolger unseres Vergleichssiegers zeigt der Saros 20 seine Verbesserungen vor allem im Umgang mit Tierhaaren. Für eine unabhängige Testredaktion ist er die Nummer eins unter den Saugrobotern für Tierhaare, da seine Bürste gegen Haarverwicklungen nur ausnahmsweise gesäubert werden musste, und in einem weiteren Test zog er den Großteil der Haare in nur einer Überfahrt aus dem Flor. Hartböden reinigt er ebenfalls hervorragend. Schwächen zeigt er bei der Orientierung: Im selben Test erwies sich die Hindernisvermeidung auf Teppich als unzuverlässig, und Haustierkot wich er dort nicht sicher genug aus, um ihn allein fahren zu lassen. Gemessen an der UVP ist er außerdem erheblich teurer als das Vorgängermodell.
Stärken
Holt tief sitzende Tierhaare gut heraus
Hartböden werden außergewöhnlich sauber
Schwächen
Wechselhafte Hindernisvermeidung auf Teppich
Umfährt Haustierkot nicht sicher
Schwach in Sachen Preis/Leistung
Unterm Strich: Eine lohnende Wahl bei Teppich und Haustieren, die viel Fell verlieren, vorausgesetzt, Sie räumen vorher den Boden frei. Alle anderen fahren mit dem Saros 10R günstiger und bekommen trotzdem mehr.
Mehr über den Roborock Saros 20 lesen
+Reinigung · 9,3/10
Die Mehrzahl der unabhängigen Tests sieht ihn als gründlichsten Reiniger dieses Vergleichs. Eine Testredaktion bescheinigte ihm auf Hartböden ein außergewöhnliches Saugergebnis, bei dem nur in Ecken minimale Reste blieben, und beobachtete, dass er Teppiche weitgehend von Tierhaaren befreite, ohne viel davon mitzuschleifen. In einem weiteren Test erzielte er starke Werte bei tief im Teppich steckendem Schmutz und die volle Punktzahl beim Schutz vor Haarverwicklungen, und in einem dritten landeten in seinem Behälter jedes Mal Tierhaare, an denen andere Roboter vorbeigefahren waren.
Orientierung · 8,2/10
Mit rund 8 Zentimetern baut er flach, und einem unabhängigen Test zufolge meistert er auffallend hohe Schwellen, was ihm den Wechsel zwischen Räumen leicht macht. Seine Achillesferse ist die Hindernisvermeidung. In einem weiteren Test funktionierte sie auf Hartböden passabel, auf Teppich aber spürbar schlechter: Dort war er oft auf Hilfe angewiesen und wich Haustierkot nicht durchgängig aus. In einem dritten Test lief es besser, dort umfuhr er Futternäpfe und Spielzeug verlässlich.
Station & Wischleistung · 9,0/10
Die Station saugt den Schmutzbehälter leer, füllt Wasser auf und spült die zwei rotierenden Pads mit Wasser, das nach Herstellerangabe 100 °C heiß wird, um sie anschließend zu trocknen. Beim Wischen fällt das Bild uneinheitlich aus: Ein unabhängiger Test bescheinigte ihm, Flecken besser als der Durchschnitt zu entfernen und dabei kaum Wasser zurückzulassen, im Labortest einer anderen Testredaktion ließ das Wischsystem dagegen Stellen aus und hinterließ Schlieren. Sehen Sie in ihm am besten einen kräftigen Sauger, der nebenbei auch wischt.
Handhabung · 8,8/10
Viel Pflege braucht er nicht, denn um Entleeren, Pad-Wäsche und Nachfüllen kümmert sich die Station, und laut unabhängigen Tests arbeitet er so leise, dass Haustiere nicht erschrecken. Mit der Bürste gegen Haarverwicklungen greifen Sie nach Erfahrung einer Testredaktion seltener zur Schere, um die Walze von Haaren zu befreien. Der Haken liegt in der Vorbereitung: Da die Hindernisvermeidung auf Teppich mal klappt und mal nicht, sollten Spielzeug und Kabel vor jeder Reinigungsfahrt vom Boden verschwinden.
Preis/Leistung · 7,2/10
Gemessen an der UVP zählt er zu den kostspieligsten Geräten im Vergleich. Eine Testredaktion gibt außerdem zu bedenken, dass sein Vorgänger, der Saros 10R, zuverlässiger um Hindernisse herumfährt und Flecken gründlicher beseitigt, obwohl er erheblich weniger kostet. Ihr Geld fließt also vor allem in ein besseres Saugergebnis bei Teppichen und Tierhaaren. Steht genau das bei Ihnen ganz oben auf der Liste, ist der Aufpreis eher vertretbar; in den meisten übrigen Haushalten rechnet sich der Kauf dagegen nicht.
Ideal für
Haushalte mit Haustieren, die viel Fell verlieren, und reichlich Teppich, in denen ein gutes Saugergebnis mehr zählt als eine Orientierung ganz ohne Aufsicht, vor jeder Reinigungsfahrt Ordnung gemacht wird und auch Flaggschiff-Preise ins Budget passen.
Gut
Gesamtwertung (max. 10)
ca. 250 € Richtwert
Mit dem Q7 M5+ bekommen Sie am unkompliziertesten und ohne große Ausgaben eine verlässliche Saugleistung samt Absaugstation. Eine unabhängige Testredaktion machte das Modell Q7 M5 zu ihrem Preistipp: Auf Hartböden beseitigt er den Großteil des Schmutzes mit einer einzigen Überfahrt, Teppich bewältigt er ordentlich, und auch Tierhaare nimmt er überwiegend auf. Zum M5+ gehört zusätzlich eine Station, die den Schmutzbehälter leert; ihr Beutel reicht nach Herstellerangabe bis zu sieben bis neun Wochen. Woran es ihm mangelt, ist Intelligenz: Hindernisvermeidung per Kamera fehlt, und das starre Wischpad frischt Böden lediglich auf.
Stärken
Gemessen am Preis starkes Saugergebnis
Absaugstation im Lieferumfang
Schwächen
Dürftige Hindernisvermeidung
Simples, starres Wischpad
Weder Pad-Wäsche noch Wassernachfüllung
Boden muss vorab frei geräumt werden
Unterm Strich: Ein grundsolider, preiswerter Sauger für aufgeräumte Wohnungen. Ist etwas mehr Budget drin, bekommen Sie beim P10 Pro Ultra erheblich mehr Automatik.
Mehr über den Roborock Q7 M5+ lesen
+Reinigung · 8,3/10
Für einen Roboter dieser Preisklasse saugt er beeindruckend gut. Grobe Verschmutzungen beseitigte er im unabhängigen Test vollständig von Hartböden, zurück blieben nur Spuren feinen Staubs und etwas Schmutz an Sockelleisten und in Ecken. Auf Teppich kommt er mit alltäglichem Schmutz zurecht, ob auf kurzem oder langem Flor, und bereits nach einer einzigen Überfahrt war der Großteil der Tierhaare verschwunden, auch wenn er einen Teil vor sich herschiebt. Wo Teppich liegt, markieren Sie allerdings selbst in der App.
Orientierung · 6,6/10
Seine Karten erstellt er mit einem Laserturm, deshalb zieht er saubere Bahnen, passt unter flache Möbel und kommt um Tischbeine herum. Eine Objekterkennung per Kamera besitzt er jedoch nicht. Unabhängigen Tests zufolge verfängt er sich in Kabeln und Teppichfransen und umfährt herumliegende Dinge nicht verlässlich, weshalb vor jeder Reinigungsfahrt ein kurzer Kontrollblick durch die Räume nötig ist, besonders dann, wenn Kinder und Tiere im Haus sind.
Station & Wischleistung · 6,2/10
Die Station befördert den Inhalt des Schmutzbehälters in einen Beutel; dieser hält nach Herstellerangabe bis zu sieben bis neun Wochen, womit die am häufigsten anfallende Arbeit erledigt ist. Alles Weitere bleibt Handarbeit. Zum Wischen dient ein starres Pad mit dreistufiger Wasserabgabe, das gegen leichten Staub und Fußspuren ausreicht, an eingetrockneten Flecken aber scheitert. Den Wassertank füllen Sie selbst nach, und auch das Pad waschen Sie von Hand.
Handhabung · 7,9/10
Er nutzt dieselbe umfangreiche Roborock-App wie die teureren Modelle: Ist Ihre Wohnung erst kartiert, stehen Reinigungspläne, Sperrbereiche und die Auswahl einzelner Räume bereit. Laut unabhängigen Messungen ist er im Betrieb leise. Mühsam wird es durch seine Grenzen: Alles, was herumliegt, muss vorher weg, Teppiche markieren Sie manuell, und wer wischen lässt, füllt nach jeder Reinigung selbst Wasser nach und säubert die Teile von Hand.
Preis/Leistung · 9,0/10
Zum derzeitigen Preis zählt er zu den preiswertesten Wegen, an einen verlässlichen Roboter mit Absaugstation und Laserkartierung zu kommen. Viel billiger als unser Preis-Leistungs-Tipp ist er jedoch nicht, und der bietet obendrein Hindernisvermeidung, Pad-Wäsche und -Trocknung. Kommt es auf jeden Euro an, ist er eine vernünftige Wahl; ist etwas mehr Spielraum vorhanden, zahlt sich das Plus an Automatik aus.
Ideal für
Sparfüchse mit recht ordentlicher Wohnung, die in erster Linie eine tägliche Saugrunde und gelegentlich eine leichte Feuchtreinigung wollen und es in Kauf nehmen, vor jeder Reinigungsfahrt Kabel und Spielsachen aufzuheben.
Gegenüberstellung
Seitlich wischen für alle fünf Modelle →
Modell
Roborock Saros 10R
MOVA P10 Pro Ultra
Dreame X60 Max Ultra
Roborock Saros 20
Roborock Q7 M5+
Unsere Wertung
9,2
8,8
8,7
8,5
7,6
Preis
ca. 800 €
ca. 320 €
ca. 1.350 €
ca. 1.600 €
ca. 250 €
Orientierung
Festkörper-LiDAR, kein Laserturm
LiDAR
Einfahrbares LiDAR
3D-Sensorik + RGB-Kamera
LiDAR
Hindernisvermeidung
3D-ToF + RGB-Kamera, 108 Objektarten
Strukturiertes 3D-Licht + RGB-Kamera
Zwei Kameras mit KI-Erkennung
KI-Kamera, 300+ Objektarten
Ohne Kameraerkennung
Absaugstation
Ja, max. 70 Tage
Ja, max. 75 Tage
Ja, Beutel (3,2 l)
✓
Ja, max. 7–9 Wochen
Wischsystem
Zwei rotierende Pads, Wäsche mit 80 °C
Zwei rotierende Pads, heiß gewaschen
Zwei rotierende Pads, heiß gewaschen
Zwei rotierende Pads, Wäsche mit 100 °C
Starres Pad, Wasser in 3 Stufen
Max. Akkulaufzeit
Bis 180 min
150–198 min (Angaben variieren)
Keine gesicherte Angabe
Bis 180 min
Bis 150 min
Wo nicht anders vermerkt, beruhen die Angaben auf Herstellerdaten und den Beschreibungen auf Händlerseiten; die genannten Laufzeiten gelten unter Idealbedingungen, bei widersprüchlichen Quellen geben wir die Bandbreite an, und sämtliche Preisangaben verstehen sich als unverbindliche Circa-Werte.
Ratgeber
Technische Datenblätter können täuschen. Diese sechs Kriterien sind beim Kauf eines Saugroboters am wichtigsten.
01
Kartierung und Orientierung
Entsteht die Karte per Laser- oder 3D-Sensorik, fährt ein Roboter systematische Bahnen, kennt sich in jedem Zimmer aus und respektiert die per App eingezeichneten Sperrbereiche. Geräte, die sich nur durch Anstoßen zurechtfinden, sind langsamer und übersehen Stellen. Soll der Roboter auch im Obergeschoss saugen, achten Sie auf eine App, die mit mehreren Etagen umgehen kann.
02
Hindernisvermeidung
Mit Kameras und Sensoren für strukturiertes Licht erkennt ein Roboter Socken, Schuhe, Kabel und Haustierkot und fährt um sie herum. Wie gut das klappt, ist von Gerät zu Gerät sehr verschieden. Verlassen Sie sich daher lieber auf Ergebnisse unabhängiger Tests als auf die Anzahl erkennbarer Objekte, die der Hersteller angibt, ganz besonders, wenn Haustiere bei Ihnen leben.
03
Absaugstation
Eine Absaugstation holt den Inhalt aus dem knapp bemessenen Behälter des Roboters und sammelt ihn in einem Beutel, der erst nach mehreren Wochen voll ist. Vergleichen Sie die vom Hersteller genannte Zahl an Tagen, die Kosten für Ersatzbeutel und den Platzbedarf der Station, denn Stationen mit vollem Funktionsumfang können durchaus das Format eines kleinen Abfalleimers haben.
04
Wischtechnik
Starre Wischpads sorgen in erster Linie für eine Auffrischung. Rotierende Pads und Wischwalzen üben mehr Druck aus und lösen Eingetrocknetes; bei den besten Stationen werden sie zudem heiß gewaschen und mit warmer Luft getrocknet, damit nichts muffig riecht. Wichtig ist außerdem, dass sich das Wischsystem auf Teppich hebt oder abkoppelt, sonst werden Ihre Teppiche nass.
05
Bauhöhe und Stellfläche
Bevor Sie bestellen, sollten Sie nachmessen, wie viel Platz unter Sofa und Bett ist. Geräte, die ganz ohne aufgesetzten Laserturm auskommen oder ihn einfahren können, kommen dort weiter, wo höhere Modelle aufgeben müssen, und Roboter mit anhebbarem Chassis überwinden Türschwellen und Teppichränder müheloser. Messen Sie außerdem den Stellplatz für die Station aus.
06
Bürstentechnik und Tierhaare
Wie gründlich Haare aus dem Teppichflor gelöst werden, hängt maßgeblich von der Bürstenkonstruktion ab. Bürstenwalzen mit Borsten oder Schneidefunktion für Haare arbeiten sich meist tiefer in den Flor als Walzen ganz aus Gummi, und Konstruktionen gegen Haarverwicklungen ersparen Ihnen das Freischneiden der Bürste. Verlieren Ihre Haustiere viel Fell, sollten unabhängige Tests dem Modell bei Tierhaaren eine starke Leistung bescheinigen.
Häufige Fragen
Mit welchem Saugroboter fahren die meisten am besten?
+Mit dem Roborock Saros 10R und seiner Gesamtwertung von 9,2. Das Gerät vereint eine ausgezeichnete Hindernisvermeidung und eine flache Bauweise mit erstklassiger Reinigung auf Hartböden sowie einer Station, die nahezu die komplette Pflege erledigt. Möchten Sie erheblich weniger ausgeben, bekommen Sie mit dem MOVA P10 Pro Ultra (8,8) für einen Bruchteil des Preises eine Station mit vergleichbarem Automatisierungsgrad. Wer viel Teppich hat und häufig wischt, ist mit dem Dreame X60 Max Ultra Complete (8,7) gut beraten.
Muss mein Saugroboter auch wischen können?
+Nötig ist das nur bei viel Hartboden. Ein starres Pad frischt den Boden in erster Linie auf, wohingegen rotierende Pads oder Walzen, die mit Druck arbeiten und von der Station gereinigt werden, auch Eingetrocknetes lösen. Hochwertige Wischroboter ziehen ihre Pads auf Teppich hoch oder koppeln sie ab, brauchen allerdings Klarwasser, Reiniger und eine Station im größeren Format, sind daher teurer und nehmen mehr Platz ein.
Ist eine Absaugstation ihr Geld wert?
+Für die meisten Haushalte: ja. Der Schmutzbehälter im Roboter fasst wenig und ist mit Tierhaaren schnell voll, ohne Station müssen Sie ihn also nach fast jeder Reinigungsfahrt leeren. Mit einer Absaugstation landet der Schmutz in einem verschlossenen Beutel mit Platz für mehrere Wochen, und erst dadurch ist es alltagstauglich, jeden Tag nach festem Plan reinigen zu lassen. Planen Sie laufende Ausgaben für neue Beutel ein und prüfen Sie, ob am geplanten Stellplatz genug Raum für die Station ist.
Welche Rolle spielt die Hindernisvermeidung?
+Am meisten zählt sie, wo Kinder oder Haustiere leben oder Kabel am Boden liegen. Dank Kamera- oder 3D-Sensortechnik erkennen Roboter Socken, Kabel und Haustierkot und weichen ihnen aus, sodass sie auch arbeiten können, während Sie außer Haus sind. Fehlt diese Technik, stoßen die Geräte gegen herumliegende Dinge, verheddern sich und brauchen hin und wieder Hilfe, weshalb Sie vor jeder Reinigungsfahrt aufräumen müssen.
Ersetzt ein Saugroboter den herkömmlichen Staubsauger?
+Ganz ersetzen kann er ihn nicht. Seine Stärke ist die häufige Zwischenreinigung, damit sich Krümel, Tierhaare und Staub gar nicht erst anhäufen. Selbst bei den Spitzenreitern unabhängiger Tests bleiben an Teppichkanten und in Raumecken ein paar feine Reste zurück, und Treppen, Polstermöbel oder das Auto reinigt kein einziger Roboter. Die meisten Käufer behalten deshalb einen Stielsauger oder ein klassisches Bodengerät für die Grundreinigung und für Ecken, die der Roboter nicht erreicht.
Unser Fazit
Seine 9,2 holt sich der Saros 10R, weil er das Wesentliche außergewöhnlich gut erledigt: Hartböden reinigt er erstklassig, Hindernissen weicht er geschickter aus als fast alle Konkurrenten, und um seine eigene Pflege kümmert er sich selbst. Schwächer ist er bei tief sitzenden Tierhaaren im Teppich; hier sind Saros 20 und Dreame X60 Max Ultra Complete stärker.
Am meisten fürs Geld:
MOVA P10 Pro Ultra Saugroboter mit Wischfunktion
8,8/10 · Preis ca. 320 €
Für ein Maximum an Automatik und Wischleistung:
Dreame X60 Max Ultra Complete Saugroboter mit Wischfunktion
8,7/10 · Preis ca. 1.350 €
Wenn Tierhaare im Teppich Sie am meisten stören:
Roborock Saros 20 Saugroboter mit Wischfunktion
8,5/10 · UVP ca. 1.600 €
Wenn es möglichst günstig sein soll:
Roborock Q7 M5+ Saugroboter mit Wischfunktion
7,6/10 · Preis ca. 250 €
Unsere Methode: Das Team von Deutsche Warentests stellt gefragte Produkte nebeneinander und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, unabhängige Messungen, soweit vorhanden, sowie aktuelle Listenpreise. Die tatsächlichen Schwächen jedes Produkts sprechen wir offen an. Alle Preise sind Circa-Angaben; je nach Händler kann es Abweichungen geben.